neuro grammar mind مێشکە دەمار رێزمانی ئاگا
Wie der Neurogram Mind entstand
In der kurdischen Sprache Kurmandschi wird jede sprachliche Persönlichkeit im Gespräch durch zwei unterschiedliche Pronomen der ersten Person dargestellt. Jedes dieser Pronomen besitzt eigene besondere Eigenschaften und Ausdrucksmöglichkeiten.
Zum Beispiel wird die erste Person Singular nicht nur durch eine einzige Form des „Ich“ dargestellt, sondern durch zwei verschiedene Formen: das, was ich das Erste Selbst und das Zweite Selbst nenne.
Als ich begann, diese beiden Pronomen mit den klassischen psychoanalytischen Persönlichkeitsstrukturen von Sigmund Freud zu vergleichen – insbesondere mit dem Es und dem Ich – bemerkte ich etwas Bemerkenswertes: Diese Pronomen werden durch sehr spezifische und komplexe grammatische Regeln gesteuert, die ihnen unterschiedliche kognitive und funktionale Eigenschaften verleihen.
Jedes dieser Pronomen scheint mit einem eigenen Zeitgefühl, emotionalen Zustand und Handlungstyp zu arbeiten. Dies deutet auf eine zugrunde liegende Struktur hin, die sowohl sprachlicher als auch psychologischer Natur ist.
Diese Entdeckung führte mich dazu, die neuronale Grundlage dieser Funktionen zu untersuchen. Ich begann zu erforschen, wie diese grammatischen Muster und Pronomenstrukturen im Gehirn verarbeitet werden und welche Regionen an ihrer Koordination beteiligt sind.
Schließlich führte mich dieser Forschungsweg dazu, die möglichen Neurotransmitter zu identifizieren, die eine Rolle in diesen dynamischen sprachlich-kognitiven Interaktionen spielen könnten.
Auf diese Weise entstand die Theorie des Neurogram Mind – an der Schnittstelle von Sprache, Psychologie und Neurowissenschaft. Sie bietet ein neues Modell, um zu verstehen, wie unser Geist spricht, denkt und das Selbst durch grammatische Strukturen wahrnimmt.
Autor: Enzar Sharif Salih